Garmin Aktivitätstracker Vivofit

Auch der Hersteller von Navigationssystemen Garmin ist mittlerweile auf dem Markt für Fitnessarmbänder und Fitnesstracker vertreten und deswegen stellen wir in unserem heutigen Bericht den Garmin Aktivitätstracker Vivofit mit all seinen Vor- und Nachteilen vor. Dieser kostet aktuell (Stand 11.09.14) 95,90€ und ist so dem mittleren Preissegment für Fitnessarmbänder zuzuordnen.

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Zunächst einmal zu den generellen Funktionen. Das Fitnessarmband bekommt ihr in verschiedenen Farben. Zur Auswahl stehen hier die Farben rot, blau, dunkelgrau, grün, lila und schwarz, so dass für jeden die passende Farbe dabei sein sollte. Ausgeliefert wird der Aktivitätstracker in Einheitsgröße, dieser kann dann problemlos genau auf die richtige Größe angepasst werden. Das Fitnessband zeigt die aktuelle Uhrzeit, die Anzahl der Schritte und die daraus zurückgelegte Strecke, die verbrannten Kalorien, das jeweilige Aktivitätsziel und einen Inaktivitätsindex an. Mit einem optional zu erwerbenden Brustgurt könnt ihr euch zudem eure aktuelle Herzfrequenz sowie die Herzfrequenz-Zone anzeigen lassen. Zudem analysiert das Fitnessarmband auch eure Schlafphasen und zeigt euch am nächsten Tag an, wie erholsam euer Schlaf war.

Der Aktivitäts-Tracker kann kabellos über Bluetooth mit Garmin Connect synchronisiert werden und das System verfügt zudem über eine Online-Plattform auf der all eure Aktivitäten aufgezeichnet und ausgewertet werden. Das Vivofit-Fitnessarmband ist außerdem wasserdicht, so dass ihr es wirklich Tag & Nacht und bei allen Aktivitäten (also auch beim duschen) anbehalten könnt.

Das Display

Das Fitnessarmband sieht schick aus und ist dennoch relativ unauffällig, so dass es durchaus alltagstauglich ist. Beim Display handelt es sich um ein stromsparendes E-Ink Display. Der Hersteller verspricht hier eine angebliche Batterielaufzeit von circa einem Jahr, so dass das Fitnessarmband die längste Akkulaufzeit all unserer getesteten Geräte besitzt. Dadurch müsst ihr aber natürlich auch mit dem Nachteil leben, dass ihr Nachts nicht einfach mal eben die Uhrzeit ablesen könnt, da das Display über keine Hintergrundbeleuchtung verfügt. Ansonsten könnt ihr aber auch bei Sonneneinstrahlung alles relativ gut vom Display ablesen und durch die super hohe Akkulaufzeit lässt sich das „Problem“ mit der Hintergrundbeleuchtung nach unserer Meinung sehr gut verschmerzen.

Die Usability

Das Gerät selbst verfügt über einen einzigen Knopf, mit welchem ihr euch alle oben genannten Werte anzeigen lassen könnt. Die erste Installation erfolgt problemlos, man muss sich lediglich ein Garmin-Connect-Konto anlegen und das eigene Fitnessarmband mit diesem Konto verknüpfen und schon kann es losgehen. Der Aktivitätstracker verfügt über einen Inaktivitätsmesser, welcher sich in Form eines roten Balkens darstellt. Dieser beginnt sich nach einer gewissen Weile der Inaktivität aufzubauen und wächst dann circa alle 15 Minuten bis er irgendwann signalisiert, dass sich der Anwender mal wieder bewegen muss, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Eine sehr coole Idee, da man sich so innerlich schon einmal darauf vorbereiten kann sich bald mal wieder zu bewegen. Die Synchronisierung erfolgt mit Android und iOS Geräten übrigens problemlos über die kostenlose App. Windows Phone Nutzer gehen hierbei allerdings leider leer aus.

Auch ganz nett gelöst: Die Uhr passt sich eurer jeweiligen Aktivität an und versucht dadurch, das Aktivitätslevel an jedem Tag ein kleines bisschen zu steigern. Wenn euer erstes Aktivitätsziel beispielsweise das Zurücklegen von 10.000 Schritten ist und ihr dieses am ersten Tag erreicht, steigert sich dieses Ziel automatisch am nächsten Tag. Solltet ihr das Ziel an einem Tag mal nicht erreichen, kommt die Uhr dem Nutzer schrittweise entgegen. So wird immer versucht euch zu „pushen“, um euch so zu mehr Bewegung zu animieren. Wie viele Fitnessarmbänder auch, berücksichtigt das Garmin Vivofit leider sowohl das Fahrradfahren als auch Krafttraining nicht bei der Berechnung des Kalorienverbrauchs. Wenn der Fokus eurer Aktivitäten also auf einem dieser beiden Sportarten liegt, müsst ihr euch also einen Brustgurt zulegen, welcher dann die Herzfrequenz misst und daraus den Kalorienverbrauch ableitet.

Garmin-Connect Dashboard

Wie viele andere Hersteller, hat auch der Hersteller Garmin ein eigenes Web-Dashboard für sein Fitnessarmband entwickelt. Dieses kann durch seinen übersichtlichen Aufbau überzeugen. Außerdem gibt es hier verschiedene Auszeichnungen, die es zu Erreichen gilt zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Schritten oder verschiedene weitere, kreative „Badges“. Dadurch wird der Benutzer also noch einmal zusätzlich motiviert, vielleicht noch eine abendliche Jogging-Session einzulegen oder auf der Arbeit öfter mal die Treppe statt des Aufzugs zu wählen.

Fazit

Der Garmin Vivofit Aktivitätstracker ist ein tolles Fitnessarmband zu einem durchschnittlichen Preis. Es verfügt über zahlreiche Funktionen und eine ansprechende Web-Oberfläche. Durch die individuelle Anpassung des Aktivitätsziels gibt es jeden Tag den Ansporn sich noch ein bisschen mehr zu bewegen und so auch das neue Tagesziel zu erreichen. Die Synychronisation und die Schrittzählung klappen eigentlich problemlos und auch die Bedienung über eine einzige Taste ist super gelöst. Das Armband kann also tatsächlich dabei helfen, sein Leben von nun an aktiver zu gestalten und ist somit definitiv seinen Kaufpreis wert!

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